FIA

Bertelli als lachender
Dritter zur WRC-2-Führung

Lorenzo Bertelli führt die WRC-2-Wertung der Rally Italia Sardegna nach einem dramatischen Samstag, auf dem seine beiden Hauptkonkurrenten in ein und derselben Kurve ausschieden, an.

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Der Italiener (Ford Fiesta RRC) steht 1:24,3 Minuten vor Bernardo Sousa an der Spitze des Feldes. Nur weitere 4,6 Sekunden zurück lauert Sebastien Chardonnet, der sein Debüt im neuen DS3 R5 gibt.

Yazeed Al Rajhi, der als Leader in den Samstag ging, wurde gleich auf der ersten Stage am Morgen von Nasser Al-Attiyah überholt. Beim Versuch, seinen Vorsprung auszubauen, überschlug sich Al Rajhi mit seinem Fiesta RRC und schied aus.

Dadurch lag Al-Attiyah zur Mittagspause mit 2:50 Minuten Vorsprung komfortabel in Front. Doch am Nachmittag überschlug sich auch der Katari mit seinem Fiesta RRC - an derselben Stelle, die am Vormittag Al Rajhi zum Verhängnis wurde.

Damit wurde Bertelli zum Gewinner des Tages. Begünstigt wurde er auch durch die Stewards, die ihm 90 Sekunden gutschrieben - die Zeit, die er gestern verlor, als er Thierry Neuville restarten ließ, nachdem dieser seinen liegengebliebenen Hyundai repariert hatte.

Sebastien Chardonnet liegt auf Platz drei

"Nach den gestrigen Problemen haben wir unsere Pace heute Morgen nach oben gepusht. Dann habe ich gesehen, wie Nasser auf der Stage ausgeschieden ist. Es ist wahnsinnig, es ist verrückt, in einer Rallye kann alles passieren. Ich liege zum ersten Mal in Führung und ich werde morgen ein wenig nervös sein", gab Bertelli zu.

Sousa war den Großteil des Tages von Schmerzen gehandicapt, die von einer Muskelverletzung in seinem rechten Arm herrühren. Dadurch konnte Chardonnet am Nachmittag zum Portugiesen aufschließen.

Abdulaziz Al-Kuwari liegt weitere 35,5 Sekunden zurück auf dem vierten Platz, gefolgt vom Meisterschaftsführenden Yuriy Protasov. Der Ukrainer lag lange Zeit weniger als 20 Sekunden hinter Sousa, ehe er auf der finalen Wertungsprüfung des Samstags für einen Reifenwechsel anhalten musste.

Karl Kruuda ist Sechster. Der Este führte gestern, bis an seinem neuen Peugeot 208 T16 Probleme auftraten. Heute Morgen kamen weiter Schwierigkeiten wie etwa überhitzte Bremsen hinzu. Seine Landsmänner Egon Kaur und Martin Kangur schieden am Vormittag aus.

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