FIA

Al Rajhi führt nach Drama
die WRC2-Wertung an

Yazeed Al Rajhi holt sich in der WRC 2 auf den letzten Kilometern des ersten Tages die Führung bei der Sardinien-Rallye

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Der Saudi-Araber verbesserte sich auf der letzten Prüfung des Tages vom dritten auf den ersten Platz und führt nun mit 4,1 Sekunden Vorsprung auf Nasser Al-Attiyah. Der Portugiese Bernardo Sousa weist als Dritter bereits 1:40 Minuten Rückstand auf. Alle drei Fahrer steuern einen Ford Fiesta RRC.

Yuri Protasov führte nach der Show-Prüfung auf den Straßen von Cagliari. Zu Beginn des ersten richtigen Renntags übernahm auf den sonnigen Schotter-Straßen der Mittelmeerinsel allerdings Al-Attiyah die Führung.

Er führte vor Karl Kruuda, der erstmals den neuen Peugeot 208 T16 in der WRC 2 fuhr. Al-Attiyah wurde allerdings gebremst, da der vor ihm fahrende Thierry Neuville mit seinem Hyundai i20 WRC zuviel Staub aufwirbelte. Dadurch lag der Erste nach vier Prüfungen mit 26,2 Sekunden Vorsprung in Führung.

Nachdem sein Wagen wieder fitgemacht wurde, setzte Al-Attiyah zur Aufholjagd an. Kruuda wurde auf der letzten Prüfung schließlich von mechanischen Problemen gestoppt und in letzter Sekunde stürmte Al Rajhi mit der dritten Prüfungs-Bestzeit in Folge auch an Al-Attiyah vorbei an die Spitze.

Karl Kruuda auf der letzten Prüfung

Sousa hatte ebenfalls mit dem Staub einige Probleme, liegt aber trotzdem 19 Sekunden vor WM-Spitzenreiter Yuriy Protasov, der am Morgen mit Brems-Problemen zu kämpfen hatte.

Nur drei Sekunden zurück findet sich Sebastien Chardonnet in seinem neuen Citroen DS3 R5, Abdulaziz Al-Kuwari, der WM-Zweite der vergangenen SAison, komplettiert die Top sechs.

Ein Reifenplatzer kostete Lorenzo Bertelli viel Zeit und damit alle Siegchancen. Ott Tänak musste nach Lenkungsproblemen inklusive zweier Reifenplatzer aufgeben.

Quentin Gilbert war lange Zeit Fünfter, verlor dann aber auf der letzten Prüfung einen Reifen seines Fiesta R5. Egon Kaur verlor mehr als drei Minuten und damit auch seinen dritten Platz, den er noch am Morgen innehatte.

Einige andere prominente Ausfälle waren Max Rendina, Valeriy Gorban, Julien Maurin und Martin McCormack.

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