FIA

Advertising

Tidemand schnappt sich noch
den WRC-2-Sieg in Deutschland

Pontus Tidemand erholte sich von einem Reifenschaden und schnappte Ott Tänak auf der letzten Wertungsprüfung noch den Sieg in der WRC-2-Kategorie der ADAC Rallye Deutschland weg.

Der Schwede Tidemand, der in der letzten Saison den Titel in der JWRC gewann, hatte seine Hoffnungen auf den Sieg eigentlich schon begraben, nachdem er auf der letzten WP des Samstags anhalten musste, um ein beschädigtes Rad zu wechseln.

Zu Beginn des Sonntags lag er mit fast 90 Sekunden Rückstand auf Leader Julien Maurin an vierter Position. Doch als der Franzose auf der Eröffnungs-WP einen Reifenschaden erlitt, war der Kampf zwischen Tidemand und Tänak, beide in einem Ford Fiesta R5, eröffnet.

In die Schluss-WP ging das Duo nur durch sechs Sekunden getrennt, Tidemand zog um 1,8 Sekunden am Esten vorbei.

Ott Tänak wurde der Sieg weggeschnappt

"Das ist mein größter Erfolg, aber die letzte Kurve der finalen Stage war Angst einflößend", sagte er. "Ich bin von der Strecke abgekommen und über ein WRC-Banner gefahren, das ich mit über die Ziellinie geschleppt habe. Es fühlt sich so gut an, aber wir mussten von der ersten WP an kämpfen."

Kleiner Trost für Tänak: Er konnte sich in der Meisterschaft auf Platz zwei schieben und liegt nur noch drei Punkte hinter Lorenzo Bertelli. Der Italiener fuhr zwar in Deutschland, es war aber keine seiner Scoring Rounds.

Armin Kremer kam im Skoda Fabia S2000 als Dritter ins Ziel, 63,4 Sekunden fehlten ihm auf Tänak. Dahinter folgte Maurin in einem weiteren Fiesta R5.

Nasser Al-Attiyah (Fiesta RRC) beendete eine Rallye mit vielen Problemen auf Rang fünf, bleibt aber im Rennen um den Titel. Rashid Al Ketbi und Mary McCormack komplettierten das Feld.

Der zwischenzeitlich führende Bernardo Sousa und Sebastien Chardonnet verzichteten jeweils nach ihren Unfällen am Samstag darauf, am Sonntag wieder an den Start zu gehen.

More News

Advertising



Social media