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Ott und Nasser wollen
die WRC-2-Führung

Ott Tänak und Nasser Al-Attiyah könnten am meisten von der Abwesenheit der vier Top-WRC-2-Fahrer bei der ADAC Rallye Deutschland profitieren.

Beide rechnen sich Chancen auf den Titel aus und gehen mit dem Vorhaben die Spitzenposition zu erklimmen, in die erste echte Asphalt-Rallye der Saison.

Leader Lorenzo Bertelli steht zwar am Start, kann aber keine Punkte für sich verbuchen, da die Rallye keiner seiner nominierten Events ist. Der zweitplatzierte Yuriy Protasov fährt erstmals in einem World Rally Car, während Karl Kruuda und Jari Ketomaa nicht genannt haben.

Tänak (Ford Fiesta R5) erfing sich nach einem schwachen Saisonstart und liegt nun an fünfter Stelle. Mit einem Sieg in Deutschland kann sich der Este auf Position eins in der Meisterschaft schieben.

Nasser Al-Attiyah will die Spitze erklimmen

"Ich mag Asphalt und die Wertungsprüfungen in Deutschland. Wir hatten hier in der Vergangenheit schon gute Ergebnisse, aber die Straßen sind sehr schwierig. Du kannst auf jeder Wertungsprüfung eine andere Wettersituation haben, es ist immer ein Kompromiss und das Schneiden der Kurven kann beim zweiten Duchlauf tricky werden", sagt er.

Al-Attiyah liegt zehn Punkte hinter Tänak an Position sechs, allerdings bestritt der Mann aus Qatar bislang nur drei seiner insgesamt sieben Rallyes. Zwei Siege und ein Ausfall schauten dabei für den Fiesta-RRC-Piloten heraus.

Auf Sebastien Chardonnet, der nach zwei Ausfällen in Serie seinen Citroen DS3 R3 diesmal durchbringen möchte, muss man ebenso ein Auge werfen, wie auf Bernardo Sousa.

Der amtierende JWRC-Champion Pontus Tidemand, der erst sein zweites WRC-2-Event bestreitet und Julien Maurin, der die Asphalt-Meisterschaft in seiner französischen Heimat anführt, könnten heiße Außenseitertipps auf den Sieg sein.

Der Deutsche Armin Kremer, Marty McCormack aus Nordirland und Rashid Al Ketbi (VAE) komplettieren das Feld.

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