FIA

Warum eine SMS
Al-Attiyah zum Sieg verhalf

Der WRC2-Sieger der Portugal-Rallye Nasser Al-Attiyah verrät wie ihm eine SMS-Nachricht, die er kurz vor der letzten Stage erhielt, dazu verhalf, Jari Ketomaa's Angriff abzuwehren.

Der Katari Nasser Al-Attiyah im Ford Fiesta RRC ging mit 10,8 Sekunden Vorsprung auf den Finnen Jari Ketromaa in die letzte Stage in Loulé. Der Kampf der beiden Piloten um den Rallye-Sieg tobte seit der Eröffnung drei Tage zuvor.

Doch die Organisatoren schrieben Ketomaa nachträglich zehn Sekunden gut, die er aufgrund eines Defekts von Mitsubishi-Pilot Max Rendina am Freitag verlor. Al-Attiyahs Führung schrumpfte so, 13,83 Kilometer vor Ende der Rallye, auf 0,8 Sekunden zusammen.

Die Entscheidung der Organisatoren kam zu spät um Ketomaa darüber in Kenntnis zu setzen. Al-Attiyah eruhr es gerade noch rechtzeitig, brannte die Bestzeit in den Schotter und sicherte sich mit 11,6 Sekunden Vorsprung den Sieg.

"Wir lagen vor der letzten Prüfung zehn Sekunden vorne und erhielten plötzlich eine SMS, die uns mitteilte, dass der Vorsprung auf acht Zehntel geschrumpft sei. Wir entschieden uns für volles Risiko und gewannen schließlich mit elf Sekunden Vorsprung. Es war sehr schwierig für uns, da Fehler eher passieren, wenn du am Limit fährst", sagte Al-Attiyah.

Giovanni Bernacchini (li.) feiert mit Nasser Al-Atthiyah

Co-Pilot Giovanni Bernacchini ab zu, dass es eine "Alles-oder-nichts"-Entscheidung war. "Nasser und ich zogen die Gurte straff und gaben mächtig Gas", sagte er.

Es war ein besonderer Sieg für Bernacchini. 40 Jahre nach dem sein Vater Arnaldo an der Seite von Raffaele Pinto im Fiat Abarth 124 Rallye die Rallye gewann, trug sich auch er in die Sieger-Liste ein.

"Genau vor 40 Jahren gewann mein Vater diese Rallye, deshalb freut es mich und ihn besonders. Mein Ziel war es, eine Rallye zu gewinnen. Dass es mir hier in der WRC2, 40 Jahre nach ihm gelungen ist, ist fantastisch", sagte Bernacchini.

08 Apr 2014

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