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JWRC-Double für Lefebvre

Der französische Youngster Stephane Lefebvre feierte bei der 71. Lotos Rally Poland seinen zweiten Sieg bei der FIA Junior World Rally Championship in Folge.

Alastair Fisher war Lefebvres schärfter Rivale. Am Ende lag er aber 2:13,3 Minuten hinter ihm.

Der von Red Bull unterstützte Fahrer, der schon in Portugal den Sieg davontrug, führte auf den schnellen polnischen Schotterpisten von Beginn an. Auf 15 von 22 Etappen gealng ihm die Bestzeit und am Ende lag er 2:13,3 Minuten vor der Konkurrenz.

"Es war erst meine zweite Rallye auf Schotter und es lief fantastisch", sagte Lefebvre. "Es war nicht möglich, hier immer Vollgas zu geben, daher habe ich davon abgesehen, voll zu riskieren."

Simone Tempestini und Martin Koci waren zu Beginn die ersten Verfolger von Lefebvre. Beide sahen sich aber mit Problemen konfrontiert.

Koci verlor Zeit, da sich die Achse an seinem Wagen verdrehte und wurde schließlich von Alastair Fisher überholt, während Tempestini nach einem Unfall auf der 14. Etappe ausschied. Das war jener 35,17km langer Abschnitt, der schon den WRC-Piloten zuvor massive Probleme bereitete.

Fisher, der sich über das gesamte Event stetig steigerte, vermied jegliche technische Schwierigkeiten und holte sich am Ende einen hart erarbeiteten zweiten Platz. Er lag 1:12,6 Minuten vor dem Franzosen Quentin Giordano, der die Top-Drei komplettierte, nachdem Christian Riedemanns Auto bei der Mikolajki-Super-Special-Stage stehen blieb.

Panikos Polykarpou schied nach einem Unfall aus (Bild: Aura Venckunaite)

Koci kam schließlich mit einem Rückstand von 1:26,6 Minuten als Vierter ins Ziel. Er war der einzige, der alle 22 Etappen absolvieren konnte. Die Liste der Ausfälle beinhaltete unter anderem Molly Taylor, die von ihrem Getriebe im Stich gelassen wurde. Außerdem schieden Panikos Polykarpou und Federico Della Cassa nach Unfällen aus.

Die anderen fünf JWRC-Fahrer, die es ins Ziel schafften, brachten dies nur dank des Rally-2-Reglements zustande.

Lefebvres Sieg in Polen bedeutet, dass er nun mit einem komfortablen Vorsprung von 22 Punkten in Führung liegt. Christian Riedemann rangiert mit 28 Zählern auf Position zwei vor Alastair Fisher (18), Quentin Giordano (16), Martin Koci (15) und Federico Della Cassa mit 14 Punkten.

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