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Debütant Lefebvre feiert
JWRC-Sieg in Portugal

Debütant Stéphane Lefebvre gewann das erste Saisonrennen der JWRC bei der Portugal-Rallye

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Er gewann mit 62,7 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Christian Riedemann. Der drittplatzierte Martin Koci lag bereits weitere 2 Minuten 27,8 Sekunden zurück. Alle drei fahren einen Citroen DS3 R3, ein Auto, das nur in dieser Meisterschaft zum Einsatz kommt.

"Ich bin genauso überrascht wie jeder andere", sagte Lefebvre. "In erster Linie wollte ich mich mit in einem echten Wettkampf versuchen. Ich fuhr in der Mitte der Straße und habe versucht, keine Panne zu erleiden."

"Ich bin hier, um die Meisterschaft zu gewinnen. Ich sehe nun, dass es möglich ist, Rennen zu gewinnen, ohne vorher bei der jeweiligen Rallye gefahren zu sein", sagte er.

Alastair Fisher war ursprünglich der Fahrer, den es zu schlagen galt. Trotz einer Reifenpanne lag er nach der Eröffnungs-Etappe 28,7 Sekunden vor Koci und Simone Campedelli in Führung.

Am Samstag, als Koci seinen 21. Geburtstag feierte, versuchte er den Abstand zum Führenden zu verringern. Aufgrund von Bremsproblemen verlor er allerdings zwei Minuten und fiel auf den fünften Rang zurück. Fisher fiel bei der letzten Prüfung des Tages aus und musste aufgeben. Campedelli erwischte es bei der Prüfung davor.

Das Unglück seiner Konkurrenten beförderte Lefebvre auf den ersten Platz, vor dem wieder auferstandenen Koci und Riedemann. Der Franzose kontrollierte seine Führung am Schlusstag. Riedemann nützte eine Reifenpanne von Koci aus und holte sich vom Slowaken den zweiten Platz.

Der Schweizer Federico Della Casa beendet das Rennen als Vierter. Campedelli und Simone Tempestini komplettierten die Top sechs. Jan Cerny, Molly Taylor, Panikos Polykarpou und Quentin Giordano belegten die übrigen Ränge, für die es noch Punkte gab.

Das nächste Rennen geht bei der Polen-Rallye vom 26. bis 29. Juni über die Bühne.

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06 Apr 2014

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Tags: 2014, Portugal



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